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Presseberichte AWB

Pressemitteilung vom 2. Februar 2022

 

Masken und Schnelltests richtig entsorgen
Masken sind Restmüll


Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in Pandemie-Zeiten wichtig, um sich und andere zu schützen. Doch oftmals landen benutzte Masken auf Gehwegen oder werden fälschlicherweise wie Plastikmüll in der Gelben Tonne entsorgt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises weist deshalb darauf hin: „Schutzmasken sind Restmüll und gehören somit in die graue Restmülltonne.“

Mit dem Restmüll werden die Masken am Ende durch Verbrennung sicher entsorgt. Achtlos weggeworfene Masken hingegen belasten die Umwelt. Das aus Polyester und Polypropylen hergestellte Material braucht viele Jahre, bis es sich vollständig zersetzt. Mikroplastikpartikel gelangen zudem über die Gewässer in die Nahrungskette vieler Lebewesen. Und nicht zuletzt können sich Tiere in den Bändern der Masken verheddern. Umso wichtiger ist eine korrekte Entsorgung in der Hausmülltonne oder unterwegs in öffentlichen Abfallbehältern.

Für die richtige Entsorgung von Schnelltests gilt:

  • Verpackungen aus Kunststoff in die Gelbe Tonne,
  • Verpackungen aus Papier oder Pappe in die Papiertonne
  • Testmaterial wie Wattestäbe, Testkassette und Röhrchen mit Testflüssigkeit im verschlossenen Beutel zum Restabfall.

Die Weiterverbreitung möglicher Krankheitserreger wird durch die korrekte Entsorgung über die Restmülltonne vermieden, da deren Inhalt der thermischen Behandlung in einer Müllverbrennungsanlage zugeführt wird. Die hierbei herrschenden Verbrennungstemperaturen garantieren eine vollständige Vernichtung jeglicher Krankheitserreger.


 

Schadstoffmobil an 157 Tagen unterwegs

Pressemitteilung vom 12. Januar 2022

 

Schadstoffmobil an 157 Tagen unterwegs

 

Nach nur drei Wochen Pause fährt das Schadstoffmobil vom 12. Januar bis 14. Dezember wieder durch die Wetterau. Nach einem festen Plan werden an 157 Tagen verschiedene Plätze in den Gemeinden und Städten angefahren. Hier können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Sondermüll wie zum Beispiel Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Lacke, Klebstoff, Desinfektionsmittel und viele andere Schadstoffe abgeben.

 

Damit die Abfälle gefahrlos überreicht werden können, appelliert Tina Fuchs, Fachkraft am Schadstoffmobil: „Bringen Sie uns Ihre Abfälle nur in Originalverpackungen. Defekte Originalverpackungen stecken Sie mit dem Inhalt in ein dichtes und verschließbares Behältnis“!

Gefährliche Abfälle dürfen grundsätzlich nicht vermischt, sondern müssen getrennt abgeben werden. Ein Behälter darf höchstens 20 Liter fassen.

 

  • Keine Batterien am Schadstoffmobil abgeben

Immer wieder wollen Bürgerinnen und Bürger Autobatterien, Wandfarben, Motorenöle oder Feuerlöscher abgeben. Doch Tina Fuchs darf diese Abfälle nicht annehmen.
Gerätebatterien nimmt jede Verkaufsstelle von Batterien zurück, dazu ist sie verpflichtet.  Zusätzlich nehmen die zehn Wetterauer Recyclinghöfe Gerätebatterien kostenlos an.

Für Autobatterien gibt es auch eine Rücknahmepflicht der Händler, verbunden mit einem Pfandsystem. Das Pfand wird entweder mit dem Kauf einer neuen Batterie verrechnet oder ausbezahlt. Darum sollte der Kassenbon vom Kauf der Batterie aufbewahrt werden.

Beim Kauf über das Internet gilt auch die Rückgabe an den Internet-Händler.

 

  • Altöl vom Auto ins Geschäft zurück

Auch für Altöl von Autos gilt die Rücknahmepflicht der Händler, auch der Internet-Händler. Wer Mineralöl verkauft, ist am Verkaufsort verpflichtet, Altöl kostenfrei anzunehmen. Hier ist man auf der sicheren Seite, wenn man den Kassenbon vom Kauf des Öls aufhebt. Auf den Internetkäufer kommen unter Umständen zusätzlich noch Versandkosten dazu.

 

  • Wandfarben ohne Lösemittel sind Restmüll

Ein Abfall, der seit 12 Jahren nicht mehr angenommen wird und doch immer wieder irrtümlicherweise zum Schadstoffmobil gebracht wird, ist die klassische Dispersionsfarbe auf Wasserbasis. „Viele Bürgerinnen und Bürger denken noch, dass sie die Farbe am Schadstoffmobil abgeben können. Da Wandfarbe ohne Lösemittel kein gefährlicher Abfall ist, kann diese einfach in die Restmülltonne gegeben werden. Aber Achtung, unbedingt muss die Farbe vorher eingedickt werden, falls sie nicht schon steinhart ist.“, erklärt Tina Fuchs.

 

  • Feuerlöscher zum Fachhändler

Feuerlöscher werden am Schadstoffmobil nicht angenommen. Es gibt einige Fachhändler in der Wetterau, die Feuerlöscher entgegennehmen. Adressen erhält man beim Serviceteam der Abfallwirtschaft Wetterau unter der Telefonnummer 06031/90 66 11. Auch Fragen zur Sammlung gefährlicher Abfälle beantwortet das Serviceteam des Abfallwirtschaftsbetriebes des Wetteraukreises.

 

Bildunterschrift:

Fachkraft Tina Fuchs ist dieses Jahr wieder an zahlreichen Tagen für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wetteraukreis (ausgenommen Bad Vilbel) mit dem Schadstoffmobil unterwegs.


 

Logo Dankesaktion
Ein Preis für den Gewinner (Foto B. Simon)

Pressemitteilung vom 14. Dezember 2021

 

Abfallwirtschaftsbetrieb bedankt sich bei Bioabfallsammlern

Gewinner der Design-Boxen für Küchenabfälle stehen fest

 

Wetteraukreis. Die 100 Gewinner der Danke-Aktion zur Biotonne stehen fest, teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises mit. Mit der Beteiligung an der deutschlandweiten Aktion zur Biotonne lobte und beschenkte der Abfallwirtschaftsbetrieb die Bürgerinnen und Bürger, die ihre Bioabfälle getrennt vom Restmüll sammeln. Unter den Teilnehmern wurden 100 Design-Boxen für Küchenabfälle verlost.

 

Die Aktion war deutschlandweit ins Leben gerufen worden, um den Bürgern Danke zu sagen, für ihr Sammelverhalten. Der Abfallwirtschaftsbetrieb lobt die Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Küchenabfälle in der braunen Tonne entsorgen. „Dank ihrer vorbildlichen Mülltrennung können wir aus den Bioabfällen wertvollen Kompost herstellen und Strom produzieren. Das sind die wahren Recycling-Helden in der Wetterau. Sie tun aktiv etwas für den Klima- und Umweltschutz“, sagt Birgit Simon, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Abfallwirtschaftsbetriebs zuständig ist.

 

Bei der Bioabfallsammlung ist aber auch im Wetteraukreis „noch Luft nach oben“, stellt Simon fest. Noch nicht alle Wetterauer Haushalte haben eine Biotonne und es landet noch immer Bioabfall in der Restmülltonne.

 

Die 100 Design-Boxen für Küchenabfälle wurden unter 250 Teilnehmern der Danke-Aktion aus dem Wetteraukreis verlost. Die Gewinner wurden vom Abfallwirtschaftsbetrieb angeschrieben. Sie können ihre Design-Boxen für Küchenabfälle an einem der zehn Recyclinghöfe im Kreis abholen.

 

Bildunterschrift:

Ulf Riemeier aus Friedberg, einer der Gewinner der Design-Boxen für Küchenabfälle, mit Birgit Simon vom Abfallwirtschaftsbetrieb.

 

Presseartikel

des Abfallwirtschaftsbetriebes vom 05.11.2021


 

Pressemitteilung vom 14. Dezember 2021
 

Volle Altglascontainer nicht nutzen

Leere Flaschen und Gläser noch vor den Feiertagen wegbringen

 

Wetteraukreis. Die Altglascontainer in den Wetterauer Städten und Gemeinden bieten während der Feiertage oft keinen schönen Anblick, weil leere Flaschen und Gläser einfach auf oder neben die Container gestellt werden. „Das sieht nicht schön aus und es ist sogar gefährlich“, warnt Dr. Jürgen Roth, Leiter der Wetterauer Abfallwirtschaft.

Während der Weihnachtszeit und zu Silvester fallen viele leere Flaschen und Gläser an. Diese sollten nicht einfach auf oder neben die Container gestellt werden, wenn die schon voll sind. Das Glas kann zerbrechen, die Glassplitter gefährden dann Anlieferer, Passanten und Tiere. Die Reifen von Fahrrädern und Autos können beschädigt werden. 

Große Bestände an Altglas müssen nicht gleich am Neujahrstag zu den Containern gebracht werden, sondern einige Tage später. „Es ist zwar ärgerlich, wenn man vor einem überfüllten Container steht. Wer aber dennoch sein Leergut auf oder vor so einen Container stellt, handelt egoistisch und verantwortungslos. Bitte nehmen Sie Ihr Glas wieder mit!“, sagt Birgit Simon, verantwortlich beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises für Öffentlichkeitsarbeit.

Das Wächtersbacher Unternehmen Weisgerber, welches vom Dualem System Belland Vision beauftrag ist, wird vom 20. Dezember bis in die ersten Januartage die Container häufiger leeren. „

In die Altglascontainer darf nur Verpackungsglas geworfen werden, keine Fensterscheiben, Trinkgläser, Porzellan oder etwa Flaschen aus Steingut, wie sie von manchen Spirituosenherstellern verwendet werden.

Die Sammlung und Entsorgung ist privatwirtschaftlich organisiert. Informationen zur Leerung der Altglascontainer erteilt Weisgerber unter der Nummer 0800 22 78 33 86.

 

Bildunterschrift:

Flaschen neben oder auf den Altglascontainern sind nicht nur unschön, sondern auch gefährlich.


 

Pressemitteilung vom  3. Dezember 2021

 

Bioabfall gefriert bei Frost in der Biotonne

Müllwerker können Abfall nicht auftauen

 

Wetteraukreis. In der Tonne festgefrorenen Abfall können Müllwerker nicht auftauen oder aus der Tonne kratzen. Der festgefrorene Abfall bleibt in der Tonne stecken, das ist ärgerlich.

„Die Mitarbeiter der Müllabfuhr versuchen mit mehrmaligem Rütteln die Tonnen komplett zu leeren. Trotzdem kommt es vor, dass halbvolle Behälter zurückbleiben“, sagt Birgit Simon, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft Wetterau. Es kann auch passieren, dass Tonnen mit festgefrorenem Abfall beim mehrmaligen Rütteln an den Müllfahrzeugen kaputtgehen oder durch die Wucht des Rüttelns in das Sammelfahrzeug fallen.

Die Abfallwirtschaft Wetterau gibt Tipps, wie die Biotonne problemlos über den Winter kommt:

  • Biotonne geschützt an die Hauswand, unter ein Dach oder in die Garage stellen.
  • Abfallgefäß nicht schon am Abend vor der Leerung an die Straße stellen. Tonne erst am Abholtag bereitstellen.
  • Möglichst wenig Flüssigkeit in die Biotonne geben. Je geringer der Wassergehalt des Bioabfalls, umso geringer die Gefahr des Anfrierens.
  • Feuchte Speiseabfälle möglichst schon in der Küche abtropfen lassen und in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten in die Tonne geben. Auf keinen Fall Abfall in Plastiktüten, auch nicht in sogenannte kompostierbare Plastiktüten in die Biotonne werfen.
  • Der Müll darf nicht in die Tonnen gepresst werden, sondern muss locker darin liegen.
  • Biotonne zu jeder Leerung rausstellen, auch wenn sie nur viertelvoll ist.
  • Sitzt der Inhalt der Biotonne am Tag der Entleerung fest, sollte man ihn mit einem langen Stab oder einem Spaten vorsichtig auflockern.

 

Pressemitteilung vom  15. März 2021

 

Altbatterien in den Geschäften abgeben / Annahme auf den Recyclinghöfen gerät ins Stocken

Die Verkaufsstellen, die   Batterien verkaufen, müssen Altbatterien auch wieder zurücknehmen. Das ist gesetzlich so geregelt. Darauf weist die Wetterauer Abfallwirtschaft hin. Die Wetterauer Recyclinghöfe nehmen freiwillig ausgediente Batterien an, hier kommt es aber zu Engpässen.

„Die Abholung der durch uns freiwillig gesammelten Batterien ist leider ins Stocken geraten, weil die Rücknahmesysteme ihren Abholverpflichtungen nicht nachkommen. Dadurch sind wir an die Grenze der uns abfallrechtlich zur Zwischenlagerung genehmigten Menge gekommen“, erklärt Uwe Schmittberger, stellvertretender Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Wetteraukreises.

„Sobald die Zwischenlagerkapazität bei uns erschöpft ist, können wir auf unseren Recyclinghöfen keine Batterien mehr annehmen“, sagt Christopher Zahrt, von der Abfallwirtschaft Wetterau. Er weist darauf hin, dass ausgediente Stromspender weder in die Gelbe Tonne für den Verpackungsabfall noch in die Restmülltonne geworfen werden dürfen. Dort können gehören sie nicht hinein und können erhebliche Schaden anrichten. Vor allem Lithiumbatterien bergen wegen ihrer hohen Energiedichte ein Brandrisiko. Sie können in den Sammelfahrzeugen durch das Zusammenpressen des Abfalls beschädigt werden und in Brand geraten. Auch auf den Sortierbändern kann es zu Bränden kommen. „Batterien haben nichts in der Restmülltonne und in der Gelben Tonne zu suchen“, betont Schmittberger.

Altbatterien bestehen aus wertvollen Stoffen, die wiederverwertet werden können. „Deshalb sollen alte Batterien dem Stoffkreislauf zugeführt werden.  Die Verbraucher sollten die Batterierückgabe bei den Verkaufsstellen unbedingt nutzen“, appelliert Schmittberger. Die sind nach dem Batteriegesetz zur Rücknahme verpflichtet und die Hersteller müssen sie über ihre Rücknahmesysteme dort abholen.

Mitarbeiter der Recyclinghöfe

Recyclinghöfe ausgezeichnet.

 

Coronabedingt erfolgte die Schulung diesmal nur im Freien auf dem neuen Recyclinghof in Friedberg. Themen waren der Umgang mit Containern, die Gefahren beim Verpressen von Sperrmüll und wie sich die Mitarbeiter schützen können. Es ging auch um die Eingangskontrollen, insbesondere bei Elektrogeräten. In Kühlschränken und Mikrowellen zum Beispiel dürfen keine Essenreste sein, weil die bei der Demontage der Geräte in den Verwertungsbetrieben stören. Außerdem muss bei den Eingangskontrollen darauf geachtet werden, welche Batterien angenommen werden dürfen. Während Gerätebatterien beispielsweise aus Fernbedienungen und Lithiumbatterien aus Laptops und Werkzeugen willkommen sind, dürfen Industriebatterien wie Weidezaunbatterien oder Fahrzeugbatterien von Autos oder Motorrädern nicht angenommen werden.

Die Recyclinghöfe, die ihre Aufgabe am besten erledigen, werden als Premium-Recyclinghöfe ausgezeichnet.  Im letzten Jahr wurde die Auszeichnung coronabedingt nicht vorgenommen. Daher erfolgte in diesem Jahr die Prämierung für 2020 und 2021. Die Premium-Höfe im vergangenen Jahr waren die in Nidda und Gedern, in diesem Jahr sind es Butzbach und wieder Gedern.

„Es sind nur Nuancen bei den Unterschieden zwischen den zehn Höfen. Sie alle machen einen prima Job“, sagte Matthias Walther, Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent des Wetteraukreises, als er die Auszeichnung verkündete.

Vor allem bei der Eingangskontrolle der abgelieferten Abfälle haben sich die Premium-Recyclinghöfe hervorgetan. Durch die Kontrollen soll gewährleistet werden, dass nur sortenreine Wertstoffe angenommen werden und keine gefährlichen Abfälle in die Wertstoffe geraten. Auch die Sauberkeit auf den Höfen und die Beschilderung sind wichtige Kriterien. Alle Höfe sorgten dafür, dass die Container optimal ausgelastet wurden, also weder zu schwer noch zu leicht für den Transport waren.
 

Bildunterschrift:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wetterauer Recyclinghöfe arbeiten auf einem sehr hohen Niveau. Die diesjährige Schulung fand diesmal coronabedingt im Freien auf dem neuen Friedberger Recyclinghof statt. (Foto: Abfallwirtschaftsbetrieb Wetterau)