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Presseberichte AWB

Schadstoffmobil an 157 Tagen unterwegs

Pressemitteilung vom 12. Januar 2022

 

 

Schadstoffmobil an 157 Tagen unterwegs

 

Nach nur drei Wochen Pause fährt das Schadstoffmobil vom 12. Januar bis 14. Dezember wieder durch die Wetterau. Nach einem festen Plan werden an 157 Tagen verschiedene Plätze in den Gemeinden und Städten angefahren. Hier können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Sondermüll wie zum Beispiel Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Lacke, Klebstoff, Desinfektionsmittel und viele andere Schadstoffe abgeben.

 

Damit die Abfälle gefahrlos überreicht werden können, appelliert Tina Fuchs, Fachkraft am Schadstoffmobil: „Bringen Sie uns Ihre Abfälle nur in Originalverpackungen. Defekte Originalverpackungen stecken Sie mit dem Inhalt in ein dichtes und verschließbares Behältnis“!

Gefährliche Abfälle dürfen grundsätzlich nicht vermischt, sondern müssen getrennt abgeben werden. Ein Behälter darf höchstens 20 Liter fassen.

 

Keine Batterien am Schadstoffmobil abgeben

 

Immer wieder wollen Bürgerinnen und Bürger Autobatterien, Wandfarben, Motorenöle oder Feuerlöscher abgeben. Doch Tina Fuchs darf diese Abfälle nicht annehmen.

Gerätebatterien nimmt jede Verkaufsstelle von Batterien zurück, dazu ist sie verpflichtet.  Zusätzlich nehmen die zehn Wetterauer Recyclinghöfe Gerätebatterien kostenlos an.


Für Autobatterien gibt es auch eine Rücknahmepflicht der Händler, verbunden mit einem Pfandsystem. Das Pfand wird entweder mit dem Kauf einer neuen Batterie verrechnet oder ausbezahlt. Darum sollte der Kassenbon vom Kauf der Batterie aufbewahrt werden.

Beim Kauf über das Internet gilt auch die Rückgabe an den Internet-Händler.

 

Altöl vom Auto ins Geschäft zurück

 

Auch für Altöl von Autos gilt die Rücknahmepflicht der Händler, auch der Internet-Händler. Wer Mineralöl verkauft, ist am Verkaufsort verpflichtet, Altöl kostenfrei anzunehmen. Hier ist man auf der sicheren Seite, wenn man den Kassenbon vom Kauf des Öls aufhebt. Auf den Internetkäufer kommen unter Umständen zusätzlich noch Versandkosten dazu.

 

Wandfarben ohne Lösemittel sind Restmüll

 

Ein Abfall, der seit 12 Jahren nicht mehr angenommen wird und doch immer wieder irrtümlicherweise zum Schadstoffmobil gebracht wird, ist die klassische Dispersionsfarbe auf Wasserbasis. „Viele Bürgerinnen und Bürger denken noch, dass sie die Farbe am Schadstoffmobil abgeben können. Da Wandfarbe ohne Lösemittel kein gefährlicher Abfall ist, kann diese einfach in die Restmülltonne gegeben werden. Aber Achtung, unbedingt muss die Farbe vorher eingedickt werden, falls sie nicht schon steinhart ist.“, erklärt Tina Fuchs.

 

 

Feuerlöscher zum Fachhändler

 

Feuerlöscher werden am Schadstoffmobil nicht angenommen. Es gibt einige Fachhändler in der Wetterau, die Feuerlöscher entgegennehmen. Adressen erhält man beim Serviceteam der Abfallwirtschaft Wetterau unter der Telefonnummer 06031/90 66 11. Auch Fragen zur Sammlung gefährlicher Abfälle beantwortet das Serviceteam des Abfallwirtschaftsbetriebes des Wetteraukreises.

 

Bildunterschrift:

Fachkraft Tina Fuchs ist dieses Jahr wieder an zahlreichen Tagen für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wetteraukreis (ausgenommen Bad Vilbel) mit dem Schadstoffmobil unterwegs.

 

 

 

 

Ansprechpartnerin Presse

Birgit Simon

Telefon:          0 60 31 / 90 66 - 38

Fax:                0 60 31 / 90 66- 51

E-Mail:

Allgemeine Infos zu den Wetterauer Recyclinghöfen gibt es unter www.recyclinghof-wetterau und am Infotelefon der Abfallwirtschaft Wetterau unter: 0 60 31 / 90 66 11.

 

 

 

Altbatterien in den Geschäften abgeben

Annahme auf den Recyclinghöfen gerät ins Stocken

Pressemitteilung vom  15. März 2021

 

Die Verkaufsstellen, die   Batterien verkaufen, müssen Altbatterien auch wieder zurücknehmen. Das ist gesetzlich so geregelt. Darauf weist die Wetterauer Abfallwirtschaft hin. Die Wetterauer Recyclinghöfe nehmen freiwillig ausgediente Batterien an, hier kommt es aber zu Engpässen.

 

„Die Abholung der durch uns freiwillig gesammelten Batterien ist leider ins Stocken geraten, weil die Rücknahmesysteme ihren Abholverpflichtungen nicht nachkommen. Dadurch sind wir an die Grenze der uns abfallrechtlich zur Zwischenlagerung genehmigten Menge gekommen“, erklärt Uwe Schmittberger, stellvertretender Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Wetteraukreises.

 

„Sobald die Zwischenlagerkapazität bei uns erschöpft ist, können wir auf unseren Recyclinghöfen keine Batterien mehr annehmen“, sagt Christopher Zahrt, von der Abfallwirtschaft Wetterau. Er weist darauf hin, dass ausgediente Stromspender weder in die Gelbe Tonne für den Verpackungsabfall noch in die Restmülltonne geworfen werden dürfen. Dort können gehören sie nicht hinein und können erhebliche Schaden anrichten. Vor allem Lithiumbatterien bergen wegen ihrer hohen Energiedichte ein Brandrisiko. Sie können in den Sammelfahrzeugen durch das Zusammenpressen des Abfalls beschädigt werden und in Brand geraten. Auch auf den Sortierbändern kann es zu Bränden kommen. „Batterien haben nichts in der Restmülltonne und in der Gelben Tonne zu suchen“, betont Schmittberger.

 

Altbatterien bestehen aus wertvollen Stoffen, die wiederverwertet werden können. „Deshalb sollen alte Batterien dem Stoffkreislauf zugeführt werden.  Die Verbraucher sollten die Batterierückgabe bei den Verkaufsstellen unbedingt nutzen“, appelliert Schmittberger. Die sind nach dem Batteriegesetz zur Rücknahme verpflichtet und die Hersteller müssen sie über ihre Rücknahmesysteme dort abholen.