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Presseberichte AWB

Das Schadstoffmobil ist wieder unterwegs

 

Lesen Sie den kompletten Pressetext des AWB vom April 2020

 

 

Pressemitteilung vom 8. Januar 2020

 

Gefährliche Abfälle werden ab dem 15. Januar eingesammelt Foto: Eigentum Birgit Simon, AWB

 

Nach nur vier Wochen Pause fährt das Schadstoffmobil vom 15. Januar bis 16. Dezember wieder durch die Wetterau. Nach einem festen Plan werden an 124 Tagen verschiedene Plätze in den Gemeinden und Städten angefahren. Hier können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Lacke, Klebstoff, Desinfektionsmittel und viele andere Schadstoffe abgeben.

Damit die Abfälle gefahrlos überreicht werden können, appelliert Helmut Krug, Fachkraft der Abfallwirtschaft Wetterau am Schadstoffmobil: „Bringen Sie uns Ihre Abfälle nur in Originalverpackungen. Defekte Originalverpackungen stecken Sie mit dem Inhalt in ein dichtes und verschließbares Behältnis“.

Gefährliche Abfälle dürfen grundsätzlich nicht vermischt, sondern müssen getrennt abgeben werden. Ein Behälter darf höchstens 20 Liter fassen.

 

Keine Autobatterien und kein Motorenöl am Schadstoffmobil abgeben

Für Autobatterien gibt es eine Rücknahmepflicht der Händler, verbunden mit einem Pfandsystem. Wer Batterien verkauft, muss diese auch zurücknehmen. Das Pfand wird entweder mit dem Kauf einer neuen Batterie verrechnet oder ausbezahlt. Darum sollte der Kassenbon vom Kauf der Batterie aufbewahrt werden.

 

Beim Kauf über das Internet gilt auch die Rückgabe an den Internet-Händler. „Wer seine Autobatterie über das Internet kauft, sollte sich vorher informieren, wie der Vertreiber später die alte Batterie unentgeltlich zurücknimmt“, informiert Uwe Schmittberger, stellvertretender Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Wetterau.

Auch für Altöl von Autos gilt die Rücknahmepflicht der Händler, auch der Internet-Händler. Wer Mineralöl verkauft, ist am Verkaufsort verpflichtet, Altöl kostenfrei anzunehmen. Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn man den Kassenbon vom Kauf des Öls aufhebt. Auf den Internetkäufer kommen unter Umständen zusätzlich noch Versandkosten dazu. „Dies sollte der Käufer vor der Bestellung erfragen und nicht auf uns, den öffentlichen Entsorgungsträger schimpfen, wenn es kompliziert wird. Wer sich für den Kauf über das Internet entscheidet, muss auch mit Entsorgungswegen rechnen, die umständlicher und möglicherweise auch teurer sind, als die Rückgabe beim Händler um die Ecke“, betont Schmittberger.

 

Nie wieder das Schadstoffmobil verpassen

Als besonderen Service bieten wir auf unserer Internetseite eine Erinnerungsfunktion an. Dort können Kundinnen und Kunden sich ganz einfach anmelden und erhalten dann einen Tag vor dem Sammeltermin eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS“, erklärt Schmittberger. Ein Stadtplan mit eingezeichneten Standorten erleichtert das Auffinden des Schadstoffmobils.

Wann das Schadstoffmobil an welchem Ort ist, steht im Abfallkalender der jeweiligen Stadt oder Gemeinde und im Internet unter www.awb-wetterau.de/schadstoffmobil.html.

Die Abgabe der gefährlichen Abfälle ist übrigens nicht an den Wohnort gebunden: Wetterauer können ihre Abfälle überall dort im Kreisgebiet abgeben, wo das Schadstoffmobil gerade Station macht. Ausgenommen sind die Bad Vilbeler, denn Bad Vilbel entsorgt seinen Abfall über Frankfurt.

Fragen zur Sammlung gefährlicher Abfälle beantwortet das Serviceteam der Abfallwirtschaft Wetterau unter Telefon 06031/90 66 11

 

 Bildunterschrift:

(Foto: Eigentum Birgit Simon, AWB)

Fachkraft Helmut Krug, vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises, ist dieses Jahr an über 100 Tagen im Wetteraukreis für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wetteraukreis (ausgenommen Bad Vilbel) unterwegs.

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Pressemitteilung vom 10. Dezember 2019

 

 

Überfüllte Glascontainer vermeiden

 

Abfallwirtschaft Wetterau plädiert für vernünftige Entsorgung während der Feiertage

Wetteraukreis. Leere Wein- und Spirituosenflaschen, Konservengläser von Rotkraut und sauren Gurken – an den Feiertagen Weihnachten und Silvester fällt viel Altglas an. Die Abfallwirtschaft Wetterau appelliert an die Bürger, durch eine vernünftige Entsorgung der leeren Flaschen und Gläser überfüllte Altglascontainer zu vermeiden. „Zersplittertes Glas um die Container kann gefährlich werden“, warnt der Leiter der Abfallwirtschaft Wetterau Dr. Jürgen Roth.

„Aus den Containern quellende Flaschen und Gläser oder gar davor abgestelltes Altglas birgt Gefahr für Anlieferer und Passanten. Splitter können Menschen und Tiere verletzen und Auto- oder Fahrradreifen zerstören“, mahnt Roth. Die Abfallwirtschaft Wetterau empfiehlt den Bürger deshalb, ihr Altglas überlegt zu entsorgen. „Große Bestände sollten schon vor Weihnachten abgegeben werden. Und die leeren Flaschen sollten nicht gleich am Neujahrstag weggebracht werden, wenn die Container schon voll sind. Es ist besser, ein paar Tage zu warten, bis die Container geleert wurden“, empfiehlt Roth.

Für die Leerung der Glas-Container ist die Firma Weisgerber aus Wächtersbach im Auftrag des Dualen Systems Reclay zuständig. Der Vertrag zwischen den beiden Vertragspartnern sieht vor, dass in der Zeit vom 20. Dezember bis in die ersten zehn Januartage die Container häufiger geleert werden als sonst. Das Unternehmen Weisgerber hat dies gegenüber dem Abfallwirtschaftsbetrieb zugesagt.

 

Eiszeit in der Biotonne

Damit bei Winterwetter der Abfall nicht in der Tonne gefriert

 

In der Tonne festgefrorenen Abfall können Müllwerker nicht auftauen oder aus der Tonne kratzen. Der festgefrorene Abfall bleibt in der Tonne stecken, das ist ärgerlich.

 

„Die Mitarbeiter der Müllabfuhr versuchen mit mehrmaligem Schütten die Tonnen komplett zu leeren. Trotzdem kommt es vor, dass halbvolle Behälter zurückbleiben“, sagt Birgit Simon, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft Wetterau. Es kann auch passiere, dass Tonnen mit festgefrorenem Abfall beim mehrmaligen Schütten kaputtgehen oder durch die Wucht des Rüttelns in das Sammelfahrzeug fallen.

 

Die Abfallwirtschaft Wetterau gibt Tipps, wie die Biotonne problemlos über den Winter kommt:

  • Biotonne geschützt an die Hauswand, unter ein Dach oder in die Garage stellen.

  • Abfallgefäß nicht schon am Abend vor der Leerung an die Straße stellen. Tonne erst am Abholtag bereitstellen.

  • Möglichst wenig Flüssigkeit in die Biotonne geben. Je geringer der Wassergehalt des Bioabfalls, umso geringer die Gefahr des Anfrierens.

  • Feuchte Speiseabfälle möglichst schon in der Küche abtropfen lassen und in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten in die Tonne geben. Auf keinen Fall Abfall in kompostierbaren Plastiktüten in die Biotonne geben.

  • Der Müll darf nicht in die Tonnen gepresst werden, sondern muss locker darin liegen.

  • Biotonne zu jeder Leerung rausstellen, auch wenn sie nur viertelvoll ist.

  • Sitzt der Inhalt der Biotonne am Tag der Entleerung fest, sollte man ihn mit einem langen Stab oder einem Spaten vorsichtig auflockern.

  • Eine Lage aus zerknülltem Zeitungspapier oder aus Eierkartons am Tonnenboden verhindert, dass der Abfall haften bleibt.

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Pizzakartons gehören zum Altpapier

Aus Elektrogeräte-Kartons unbedingt Styropor entfernen

 

Wetteraukreis. Wenn die Pizza verspeist ist, sollte der Karton zum Altpapier in die Blau Tonne wandern- „Natürlich ohne Speisereste, die gehören in die Biotonne“, erklärt Dr. Jürgen Roth, Chef der Wetterauer Abfallwirtschaft. Leider werde immer wieder die Falschmeldung verbreitet, Pizzakartons sollten nicht zum Altpapier, beklagt Dr. Roth.

Dabei ist die Verpackung der Pizza für das Altpapier besonders wertvoll. „Der Pizzakarton ist wichtig, um den papierkreislauf am Leben zu erhalten“, sagt Birgit Simon, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Abfallwirtschaft Wetterau. Dieser Karton habe sehr lange Fasern und sei deshalb besonders gut geeignet, um aus altem Papier neues zu machen. Die Pizzaverpackung werde aus Frischfasern gefertigt, also aus Zellstoff, der direkt von den Bäumen stamme. Fasern aus dem Pizzakarton können laut Simon sieben- bis achtmal in einer Papierfabrik zu neuem Papier, also Recyclingpapier, verarbeitet werden. Danach sind die Fasern zu kurz und unbrauchbar. „In der Papierfabrik machen die Fettflecken im Pizzakarton keine Probleme“, weiß Simon.

Probleme gibt es jedoch bei Verpackungen von Elektrogeräten, weil Styroporeinlagen oft im krton gelassen werden, wenn der ins Altpapier wandert. Diese Styroporanteile sorgen in der Papierfabrik für erhebliche Probleme. „Das Styropor muss aus der Verpackung unbedingt entfernt werden, bevor der Karton zum Altpapier in die Blaue Tonne geworfen wird“, betont Dr. Roth. Das Verpackungsstyropor gehört in den Gelben Sack.

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Pressemitteilung vom 20. März 2019

 

Recyclinghöfe führen Kleinmengen-Pauschale ein

Pauschalpreis bis 40 Kilogramm bei Altholz, Bauschutt, Grünabfall und Sperrmüll

 

Die Wetterauer Recyclinghöfe führen ab April eine pauschale Gebühr für Mengen bis 40 Kilogramm bei Altholz, Bauschutt, Grünabfall und Sperrmüll ein. Die Wetterauer Abfallwirtschaft reagiert damit auf Auflagen der Eichbehörde. Das Eichgesetz schreibt für die auf bis zu sechs Tonnen ausgelegten Waagen der Recyclinghöfe eine Mindestlast von 40 Kilogramm vor. „Es handelt sich um keine Gebührenerhöhung, die bisherigen Kilopreise gelten unverändert weiter“, betont der für die Abfallwirtschaft zuständige Kreisbeigeordnete Matthias Walther.

 

Der Hintergrund der Gebührenänderung: Das Eichgesetz ist verschärft worden. Toleranzen sind weggefallen. „Die Wetterauer Abfallwirtschaft ist verpflichtet, das Eichgesetz einzuhalten. Anfang 2018 hat das Eichamt Gießen bemerkt, dass wir auch Kleinmengen unter 40 kg kilogenau abrechnen, dies ist nach Eichrecht nicht zulässig. Die Eichbehörde hat daher Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet“, erläutert Dr. Roth, der Leiter der Wetterauer Abfallwirtschaft. Bei den auf bis zu sechs Tonnen ausgelegten Waagen der Recyclinghöfe beträgt die per Eichfaktor ermittelte Mindestlast 40 Kilogramm.

 

Die Abfallgebühr in Euro pro Tonne bleibt unverändert. Nun wird für Mengen bis 40 Kilogramm ein Pauschalbetrag erhoben: Für Altholz aus dem Innenbereich 3,30 Euro, für Altholz aus dem Außenbereich 6,60 Euro, für Bauschutt 2 Euro, für Grünabfall 2 Euro und für Sperrmüll 6 Euro. Ab 40 Kilogramm werden der Pauschalbetrag zzgl. der entsprechenden Kg-Gebühr nach tatsächlich ermitteltem Gewicht über 40 Kg abgerechnet. Damit wird es für Anlieferungen ab etwa 33 kg günstiger als bisher. Auf dem Recyclinghof in Rosbach wird vorübergehend aus eichtechnischen Gründen abweichend abgerechnet. Auskunft über die in Rosbach geltenden Pauschalen gibt der Magistrat der Stadt.

 

„Von der neuen Kleinmengen-Pauschale sind die meisten Kunden nicht betroffen“, stellt Dr. Roth fest. „Weit über die Hälfte unserer Kunden liefern Mengen über 40 Kilogramm an. Für die Wetterauer Abfallwirtschaft erhoffen wir uns auch ein Umdenken beim Verhalten der Anlieferer/-innen. Wir empfehlen den Kunden/-innen möglichst nicht mehr mit jeder Kleinmenge die Recyclinghöfe anzufahren, sondern, sofern es möglich ist, Abfälle zu sammeln und erst dann anzuliefern wenn eine größere Menge zusammengekommen ist. Dies spart auch Zeit und Sprit.“

 

Für kleine Mengen Grünabfall wie Grasschnitt und Laub sei ohnehin die Biotonne sinnvoller und ökologischer als eine wöchentliche Fahrt zum Recyclinghof. „Wer noch keine Biotonne hat, sollte sich eine anschaffen“, schlägt Dr. Roth vor. Die Wetterauer Abfallwirtschaft strebt eine 100-prozentige Haushaltsabdeckung mit Biotonnen an.

 

„Außer der leider notwendig geworden Einführung der Pauschale für Kleinmengen bis 40 Kilogramm ändert sich an unseren Gebühren nichts. Es bleibt auch dabei, dass viele Abfälle kostenlos an unseren Recyclinghöfen angenommen werden“, betont Dr. Roth. Kostenfrei können Altkleider, CDs und DVDs, Druckerpatronen und Tonerkartuschen, Elektroaltgeräte, Gerätebatterien, Flach- und Hohlglas, Korken, LED- und Energiesparlampen, Leichtverpackungen, Metallschrott sowie Papier, Pappe und Kartons an allen Recyclinghöfen abgegeben werden. Die Höfe in Büdingen, Butzbach, Echzell, Friedberg, Gedern, Nidda, Niddatal, Ortenberg und Rosbach nehmen darüber hinaus auch Hartkunststoffe aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) kostenlos an.

 

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Das Schadstoffmobil kommt

Gefährliche Abfälle werden auch in diesem Jahr vor Ort eingesammelt.

 

Ob Haushaltsreiniger oder Holzschutzmittel, Lacke, Klebstoff oder Desinfektionsmittel: beim Schadstoffmobil der Abfallwirtschaft Wetterau können gefährliche Abfälle sicher entsorgt werden. Vom 16. Januar bis 11. Dezember steuert die mobile Schadstoffannahme an 125 Tagen im Jahr wieder die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet an.

 

Damit die Abfälle gefahrlos überreicht werden können, appelliert Helmut Krug, Fachkraft der Abfallwirtschaft Wetterau am Schadstoffmobil: „Bringen Sie uns Ihre Abfälle nur in Originalverpackungen. Defekte Originalverpackungen stecken Sie mit dem Inhalt in ein dichtes und verschließbares Behältnis zum Beispiel Eimer mit Deckel, Kanister mit Schraubverschluss oder andere geeignete Behälter.“

Gefährliche Abfälle dürfen grundsätzlich nicht vermischt, sondern müssen getrennt abgeben werden. Ein Behälter darf höchstens 20 Liter fassen.

 

Keine Autobatterien und Motorenöl

Autobatterien werden seit Jahren am Schadstoffmobil nicht mehr angenommen. Es gibt eine Rücknahmepflicht der Händler, verbunden mit einem Pfandsystem. Wer Batterien verkauft, muss diese auch zurücknehmen. Das Pfand wird entweder mit dem Kauf einer neuen Batterie verrechnet oder ausbezahlt. Sicherheitshalber sollte der Kassenbon vom Kauf der Batterie aufbewahrt werden. Der Kauf über das Internet nimmt immer mehr zu. Was am Anfang als ein simpler Klick vom Sofa aus erfolgt, wird bei der Entsorgung schnell zu einem komplizierten Ablauf. „Wer seine Autobatterie über das Internet kauft, sollte sich vorher informieren, wie der Vertreiber später die alte Batterie unentgeltlich zurücknimmt“, informiert Uwe Schmittberger, stellvertretender Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Wetterau. „Leider beschweren sich unsere Bürger dann bei uns, wenn es schief geht“. Internethändler teilen Ihren Kunden mit: „Falls Sie Batterien und Akkus bei uns erworben haben, können Sie diese an uns zurücksenden."

 

Altöl von Autos wird ebenfalls nicht am Schadstoffmobil angenommen. Auch hier gibt es eine Rücknahmepflicht der Händler, auch der Internethändler. Wer Mineralöl verkauft, ist am Verkaufsort verpflichtet, Altöl kostenfrei anzunehmen. Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn man den Kassenbon vom Kauf des Öls aufhebt. Auf den Internetkäufer kommen unter Umständen zusätzlich noch Versandkosten dazu. „Dies sollte der Käufer vor der Bestellung erfragen und nicht auf uns den öffentlichen Entsorgungsträger schimpfen, wenn es kompliziert wird. Wer sich für den Kauf über das Internet entscheidet, muss auch mit Entsorgungswegen rechnen, die etwas kompliziert sind “, betont Schmittberger

 

Für Wandfarben und Elektrogeräte einfache Entsorgungswege

 

Ein Abfall, der immer wieder irrtümlicherweise zum Schadstoffmobil gebracht wird, ist die klassische Wandfarbe, auch Dispersionsfarbe genannt auf Wasserbasis. „Viele Bürger wissen nicht, dass Farben ohne Lösemittel kein gefährlicher Abfall sind. Diese Farben müssen, wenn sie eingedickt sind, über die Restmülltonne entsorgt werden. Flüssige Dispersionsfarbe auf Wasserbasis lässt sich am besten austrocknen wenn der Deckel entfernt wird. Man kann die Farbe auch mit Straßenkehricht oder anderen Bindemitteln eindicken“, erklärt Krug vom Schadstoffmobil.

 

Elektrogeräte werden seit 2006 kostenlos auf den 10 Wetterauer Recyclinghöfen angenommen. Auch der Handel bietet umfangreiche Rückgabemöglichkeiten an. Onlinehändler ab einer Lagerfläche von 400 Quadratmetern müssen auch ihre verkauften Geräte zurücknehmen.

Zusätzlich nimmt die Elektrogeräte Entsorgungswerkstatt in Glauburg/Stockheim nicht nur Geräte aus privaten Haushalten an, sondern auch Geräte von Gewerbebetrieben

 

Nie wieder das Schadstoffmobil verpassen

“Als besonderen Service bieten wir auf unserer Internetseite eine Erinnerungsfunktion an. Dort können Kundinnen und Kunden sich ganz einfach anmelden und erhalten dann einen Tag vor dem Sammeltermin eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS“, erklärt Schmittberger.

 

Wann das Schadstoffmobil an welchem Ort ist, steht im Abfallkalender der jeweiligen Stadt oder Gemeinde und im Internet unter www.awb-wetterau.de/schadstoffmobil.html.

Die Abgabe der gefährlichen Abfälle ist übrigens nicht an den Wohnort gebunden: Wetterauer können ihre Abfälle überall dort im Kreisgebiet abgeben, wo das Schadstoffmobil gerade Station macht. Ausgenommen sind die Bad Vilbeler, denn Bad Vilbel entsorgt seinen Abfall über Frankfurt.

 

Monatliche Termine für Vereine und Kleingewerbe

Von Januar bis Dezember bietet die Abfallwirtschaft Wetterau für Kleingewerbe und Vereine monatliche Sammlungen von Schadstoffen im Entsorgungszentrum Wetterau in Echzell an. Auch diese Termine stehen im Schadstoffmobilkalender im Internet.

 

Weitere Tipps rund um den Abfall gibt es bei der Abfallwirtschaft Wetterau unter Tel.: 06031/906611.

 

Ansprechpartnerin Presse

Birgit Simon

Telefon: 0 60 31 / 90 66 - 38

Fax: 0 60 31 / 90 66- 51

E-Mail: