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Willkommen bei der

Gemeinde Glauburg
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Partnerschaften

Glauburg ist mit den beiden Partnerschaftsstädten Allmenhausen in Thüringen und

Maio, einer Inselgemeinde in Kap Verde verschwistert. 

 

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Partnerschaftsinitiative Glauburg - Maio

 

Diese Initiative ist kein eingetragener Verein, sondern der "Kopf" eines Zusammenschlusses der Glauburger Parteien, Kirchengemeinden, Vereine und Gemeindegremien, der die Hilfe und die Kontakte vermittelt und koordiniert. Herr Heinz Euler und Herr Alfred Schäfer leisteten hier vorbildliche Arbeit.

 

Die finanzielle Abwicklung, wie auch die Ausstellung von Spendenbescheinigungen erledigt und überwacht die Gemeindeverwaltung.

 

Ein schönes Zeichen dafür, dass in Glauburg alle Hände an einem Strang ziehen.

 

In der Vergangenheit konnte mit Hilfe aller Beteiligten viel erreicht werden. Ein ganz herzliches Dankeschön hierfür. Leider musste das Ehepaar Burkhardt zwischenzeitlich ihre Wahlheimat Maio aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Mit ihrer Rückkehr sind auch die Kontakte, Hilfsanfragen und Hilfeleistungen zur Partnergemeinde zurückgegangen.

 

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Maio

 

 

Im 1984 beschloss die Gemeindevertretung eine Partnerschaftsinitiative mit einer Gemeinde „Maio“ von den kapverdischen Inseln (Urkunde). Kap Verde gehört zur Sahelzone und leidet seit über 40 Jahren unter Wasserknappheit und Nahrungsmittelmangel. Dank einer Entwicklungshilfsorganisation, die zu diesem Zeitpunkt in Maio stattgefunden hat, konnte sich die Gemeinde Glauburg dort anschließen. Viele Veranstaltungen und Spendenaktionen wurden durchgeführt. So konnten Schulen gebaut werden und man schaffte es sogar, dass Maio die erste Insel war, die über eine vollständige Wasserversorgung verfügte.

1990 fuhr erstmalig eine Delegation aus Glauburg auf die Insel, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu schaffen.

Es wurden Schülerpatenschaften gegründet, die einer Reihe von Kindern nach der 4. Klasse den Besuch einer weiterführenden Schule bis hin zum Abitur ermöglichten. Man konzentrierte sich in den Folgejahren in der Hauptsache auf den Bildungssektor. Finanziert wurde dies alles durch Einzelspenden und Patenschaften in ganz Deutschland.

In den nächsten Jahren kam es zu einigen gegenseitigen Besuchen in denen die Partnerschaft vertieft wurde. Bei einem dieser Besuche war auch Dr. Peter Steinbrecher dabei. Bei diesem Besuch wurden die Mängel des Gesundheitswesens klar. Durch die Lieferung von Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Salben und Puder wurde eine kleine Krankenstation unterstützt, die von einem deutschen Ehepaar (Sabine u. Michael Burkhart) ins Leben gerufen wurde.

Dieses Ehepaar hat auch das Problem angepackt, dass zu jeder Schule eine Trockentoilette, die den tropischen Erfordernissen entspricht, gebaut wurde.

Da das Land Hessen sich mittlerweile ganz aus der Förderung zurückgezogen hat, tritt nun die EU mehr in Kraft (da Kap Verde bis 1975 eine portugiesische Kolonie war). Mit EU-Mitteln wurde die Elektrifizierung der Insel vorangetrieben. Es wurden ein größerer Generator, eine Windkraftanlage, der Stromleitungsbau und eine Meerwasserentsalzungsanlage finanziert.

 

Von Anfang an wollten die Initiatoren der Initiative die Bevölkerung mit einschließen. Es gelang mit Hilfe fast aller Glauburger Vereine zwischen 1985 und 2003 mehrmals einen „Tag für Kap Verde“ auszurichten und die Erlöse dieser Feste in die Hilfe einfließen zu lassen.

Einer der Höhepunkte war im Mai 2000 die Benefizvorstellung des Kabarettisten Rainer Bange in der Glauberger Turnhalle.

 

 

Glauburger besuchen Maio:

1990: 1. Beigeordneter Eberhard Langlitz, Alfred und

Anneliese Schäfer, Monika und Heinz Euler,

Siegfried Hupel, Walter Bickel.

1998: Bürgermeister Eberhard Langlitz,

Dr. Peter Steinbrecher, Claudia Kempf,

Walter Bickel

 

Bürger aus Maio besuchen Glauburg:

1991 Bürgermeister Amilcar Andrade

1993 Leiter der Entwicklungshilfeprojekte

1995 Bürgermeister Manuel Ribeiro

2002 Sabine Burkhart, Lehrerin in Maio

 

Projekte

1984 – 1990: Zuschüsse zum Bau von Schulen, Kindergärten und Mehrzweckeinrichtungen, Kauf eines Schulbusses, Kauf eines Stromgenerators

 

1990 bis 2013: Schülerpatenschaften

...bis 2002 für Schüler, die nach der 6. Klasse Schulen auf anderen Inseln besuchen

...seit 2002 für Schüler, die die Oberstufe des Gymnasiums besuchen.

 

1998 bis 2003: Medizinische Artikel vom Verbandmaterial bis zur Klinikausstattung.

 

2002/2003: Hungerhilfe: 80 Frauen und Kinder aus 30 Familien wurden ein Jahr lang mit Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln versorgt.

 

Erfahren Sie mehr: Flyer Maio-Cap Verde

 

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Allmenhausen

 

 

 

Nach intensiven Kontakten ab November 1989 vor allen Dingen zwischen dem Glauburger Bürgermeister Rolf Gnadl und seinem Allmenhäuser Kollegen Peter Staudter, wurde in Allmenhausen am 05. Juli 1990 und in Glauburg am 03. September 1990 eine Gemeindepartnerschaft beschlossen und die Urkunden unterzeichnet. Urkunde Allmenhausen
In den ersten Jahren der Partnerschaft leistete die Gemeinde Glauburg ihrer Partnergemeinde vielfältige Hilfestellung beim Aufbau der Infrastruktur und der Verwaltung. Bürgermeister Rolf Gnadl hat immer wieder engagiert und ideenreich Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht. Auch seine Nachfolger Eberhard Langlitz und Gerd Mordier pflegen intensive Kontakte mit der Partnergemeinde.              

1994 wurde die Gemeinde Allmenhausen in die Großgemeinde Ebeleben eingemeindet.

2000 feierten die Gemeinden Allmenhausen und Glauburg das 10-jährige Bestehen.

2015 gab es in beiden Kommunen Feierlichkeiten zur 25-jährigen Verschwisterung.
 

Nicht nur politisch hat man sich angenähert, auch die Bürger gingen freundschaftliche und familiäre Bindungen ein, die ein gegenseitiges regelmäßiges "Aufleben-Lassen" der Partnerschaftsidee möglich machen.

Zur Homepage unserer Partnerschaftskommune: http://www.allmenhausen.de/