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Ranstadt & Glauburg machen sich fit für das Gigabit-Zeitalter

Absichtserklärung unterzeichnet

Seit Jahren streben die Gemeinden Ranstadt und Glauburg an, ein schnelles und stabiles Internet für alle Ortsteile zur Verfügung zu stellen. Nun wurde eine Lösung gefunden. FTTH (Fibre to the home) heißt das Zauberwort. Gemeint ist der Ersatz der bisherigen Kupferkabel „auf den letzten Metern“ und die Fortführung der ultraschnellen Glaserfasertechnik von den Verteilerkästen bis ins Haus bzw. in die Wohnung der Nutzer. Dies garantiert Downloadwerte von einem Gigabit und mehr und bedeutet Zukunftssicherheit auch bei permanent ansteigendem Datenvolumen.

Möglich macht dies bald eine Absichtserklärung zwischen den Gemeinden Ranstadt und Glauburg mit dem Altenstädter Unternehmen YplaY, das für einen zügigen und flächendeckenden Ausbau sorgen will. Somit sollen alle Haushalte, die sich für die neue Technik entscheiden, von maximalen Bandbreiten und von einer hohen Stabilität des Netzes profitieren. Und letztlich auch von der Wertsteigerung ihrer Immobilie, schließlich ist „digitaler Komfort“ mittlerweile ein gewichtiges Argument bei Verkauf oder Vermietung von Wohneigentum. 

Neukunden entstehen bei Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrages keine Anschlusskosten. Es fallen lediglich monatliche Nutzungsgebühren an, die sich nach dem gewählten Leistungs- und Geschwindigkeitspaket richten. Selbst die Gemeindekasse bleibt bei diesem Projekt gänzlich unangetastet. „Als in der Region ansässiges Unternehmen finanzieren wir den Ausbau komplett aus Eigenmitteln“, unterstreicht Peer Kohlstetter, Geschäftsführer der blue-networks-Gruppe, zu der auch YplaY gehört. Das so wichtige Infrastrukturprojekt für den ländlichen Raum komme ohne Investitionskostenzuschüsse der Öffentlichen Hand aus. Kohlstetter verweist zudem auf die besondere Kundennähe seiner Firma. „Unser Service-Center sitzt ebenfalls in Altenstadt. Von hier aus starten auch die Techniker, die die Anschlüsse legen oder warten. Näher und damit schneller geht nicht.“ YplaY wird in der nächsten Zeit eine Vorvermarktung durchführen, bei der ausgelotet wird, wie viele Haushalte bzw. Betriebe das Glasfasernetz nutzen würden.

Über das vorgelegte Tempo bei der Planung des anstehenden Ausbaus der Glasfaseranschlüsse freuen sich auch Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel und Bürgermeister Carsten Krätschmer: „Damit machen wir unsere Gemeinden auch in diesem so wichtigen Bereich fit für die Zukunft. Dass ländlich geprägte Gemeinden wie die unseren beim schnellen Internet im gesamten Wetteraukreis vornweg marschieren, ist bemerkenswert. Es war auch richtig, bei der Realisierung unserer ehrgeizigen Pläne schon frühzeitig mit YplaY auf ein Unternehmen zu setzen, das aus der Region kommt und aus Überzeugung mit dazu beiträgt, diese infrastrukturell zu entwickeln.“